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Die Decke spielt in Irena Kobalds Buch eine tragende Rolle. (www.knesebeck-verlag.de)

Eine fremde Sprache lernen ist wie eine warme Decke anfertigen, unter der man sich geborgen fühlt. Das Bilderbuch "Zuhause kann überall sein" von Irena Kobald bringt Jung und Alt die Wichtigkeit der Sprachbeherrschung berührend nahe.

By
Adrian Plitzco, Eva Murer
Published on
Wednesday, August 16, 2017 - 18:44
File size
8.3 MB
Duration
18 min 14 sec

"Zuhause kann überall sein" eroberte die Welt im Sturm. Es wurde in etwa zwanzig Sprachen übersetzt und gewann mehrere Literaturpreise, darunter das Kinderbuch des Jahres 2015 in Australien (englischer Titel: My two Blankets).

Wir sprechen mit der ursprünglich aus Österreich stammenden und heute in Australien lebenden Autorin darüber, was sie dazu bewegt hat, dieses Buch zu schreiben.

Das kleine Mädchen Wildfang musste seine Heimat verlassen und vor dem Krieg in ein fremdes Land fliehen. Alles dort scheint kalt, abweisend und vor allem fremd: die Menschen, die Sprache, das Essen und sogar der Wind. Wildfang möchte sich am liebsten nur noch in ihre geliebte Decke wickeln, die gewebt ist aus Erinnerungen und Gedanken an zuhause. Doch dann trifft sie im Park ein anderes Mädchen, das ihr nach und nach die fremde Sprache beibringt und mit ihr lacht. Und so beginnt Wildfang wieder eine Decke zu weben aus Freundschaft, neuen Worten und neuen Erinnerungen, die sie wärmt und in der sie sich zuhause fühlt.

Text: Irena Kobald. Illustration: Freya Blackwood. Erschienen im Knesebeck Verlag.

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