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Eines der Originalton Bänder aus der Sammlung Dür (Dr Thomas Jaermann)

Die meisten von Ihnen denken sicherlich erst einmal an Jodeln und Ländler. Und damit liegen Sie auch gar nicht falsch. In diesem zweiten Teil unserer Serie mit Dr. Jaermann hören wir sogar ein paar Musikbeispiele davon. Wir sprechen darüber wie und warum dieses Klischee ganz bewusst aufrechterhalten wird! Außerdem geht es um die Schweizer Landessprachen und die Vermittlung der Idee von „Swissness - schon vor 60 Jahren - in noch anderen Sprachen, inklusive Esperanto. 

By
Trudi Latour
Published on
Saturday, October 8, 2016 - 18:09
File size
6.5 MB
Duration
14 min 6 sec

So berührt uns die Forschungsarbeit von Dr. Thomas Jaermann bei SBS German in vieler Hinsicht ganz direkt. Im Sinne der „Geistigen Landesverteidigung wurden die Programminhalte des Schweizer Radiobetriebs ja an alle Auslandsschweizer geschickt, so auch an SBS, und in unsere Programme eingebaut.

Finden Sie hier Teil I:
Wie klingt die Schweiz?

Im Studio bei uns war Dr. Thomas Jaermann - Musikwissenschaftler und zurzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an einem Forschungsprojekt der Universität Zürich, genannt "Broadcasting Swissness". Eine Tonbandsammlung von fast 8000 Magnetton-Bändern wurde erforscht, welche ein gewisser Fritz Duerr zwischen 1957 und 1967 zusammenstellte. Sie diente dem nationalen Radiobetrieb der Schweiz war vor allem für die Auslandsschweizer, um ihre emotionale Bindung an die Heimat aufrecht zu erhalten. Dr. Jaermann erklärt die Hintergründe und Ergebnisse seiner Forschung anhand von Musikbeispielen, und spricht mit Trudi Latour darüber wie man Heimat klanglich darstellen, dadurch ein Nationalbewusstsein schaffen und ein Identität-Bewusstsein weitervermitteln kann.