Drei Explosionen vor dem Spiel
Was war passiert? Dortmund, Mittwochabend, 19.16 Uhr: In unmittelbarer Nähe des Mannschaftsbusses detonieren Sprengsätze.
Innenverteidiger Marc Bartra wird dabei verletzt und muss wegen Fremdkörpereinsprengungen an der Hand operiert werden.
Die Ermittler sprechen von einem „gezielten Angriff“ auf das Team, das auf dem Weg zum Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League unterwegs war.
In der Nähe des Tatorts wurde ein mögliches Bekennerschreiben gefunden, dass derzeit "intensiv überprüft" werde.
Das Gerücht, wonach der BVB erpresst werde, wies Pressesprecher Sascha Fligge entschieden zurück.
Welle der Solidarität
Das Stadion, der Signal Iduna Park, war bereits mit knapp 70.000 Zuschauern gefüllt, als beschlossen wurde, das Spiel abzusagen (neuer Termin voraussichtlich Mittwoch 18.45 Uhr).
Nach Bekanntwerden der Explosionen sangen die mitgereisten Monaco-Fans minutenlang "Dortmund, Dortmund" - eine große Geste. Dafür gab es enormen Beifall, vor allem von Dortumunds legendärer Südtribüne.
Nach der Absage schwappte eine Welle der Solidarität und Gastfreundschaft durch das Ruhrgebiet.
Der BVB rief über die Hashtags „bedforawayfans“ und „tableforawayfans“ Fans via Twitter auf, den Fans aus Monaco eine Bleibe für die Nacht anzubieten. Viele sind diesem Aufruf gefolgt.
Das Hotel „Post“ in Lüdinghausen bot den Auswärtsfans kostenfreie Zimmer an.
Zahlreiche Privatpersonen beteiligten sich an der Aktion, wie man auf Twitter-Posts sehen kann:
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