Der Vorschlag kommt spät, ist aber gar nicht schlecht: kostenloser Nahverkehr in den Städten, um die Atemluft zu verbessern! Prima!
Statt mühselig Fahrscheine zu verkaufen und Schwarzfahrer zu jagen, was ja mehr kostet, als es einbringt, einfach Türen auf und alle einsteigen.
Dieser Vorschlag muss attraktiv sein, denn die Benutzung des öffentlichen Nahverkehrs ist ja auch nicht billig und könnte sicher eine Menge Autofahrer davon abhalten, ihr motorisiertes Gefährt in der Garage zu lassen.
Natürlich gibt es auch Kritiker, die gibt’s ja immer. Sie mäkeln, dass Busse und Bahnen schon jetzt voll sind und man nie einen Sitzplatz findet. Das Klagen ist gar nicht schlecht, denn das bewegt hoffentlich die Kommunalverwaltungen dazu, mehr in Busse, Bahnen, Schienen und Haltestellen zu investieren. Das wäre doch eine prima Initiative für Sydney, wo die Politiker immer noch lieber Straßengroßprojekte und sündhaft teure Tunnel der Bevölkerung aufzwingen, statt die existierende Infrastruktur effizienter zu nutzen.
Langer Rede, kurzer Sinn - manchmal kommt eben doch was Nützliches aus Berlin, aber diesmal liegen sie in der Hauptstadt ganz bestimmt richtig. Davon können wir lernen.
