Laut einer Analyse des Hamburger Flugunfallbüros ("JACDEC -Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre“) ist die internationale Luftfahrt auf Rekordkurs was die Sicherheitsfrage betrifft.
Die Zahl der tödlichen Unfälle ist im ersten Halbjahr 2017 drastisch gesunken.
Insgesamt gab es dieses Jahr bisher 16 Todesfälle. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 175, was auch als "sehr niedriger Wert" gilt. In den letzten 10 Jahren gab es im Durchschnitt 286 Tote pro erstem Halbjahr.
An Bord kommerzieller Linienflüge gab es 2017 keinen einzigen Toten, sondern ausschließlich bei Fracht-, Demonstrations- oder regionalen Bedarfsflügen, so die Behörde in Hamburg.
„Sensationell“, bezeichnet diese Statistik JACDEC-Gründer Jan-Arwed Richter.
Die Luftfahrt wird nicht nur sicherer, sondern auch immer größer: 2016 verzeichnete man ein Wachstum bei der Zahl der Passagiere auf 3,7 Milliarden.

