Der deutsche Mann steht nun vor der unmittelbaren Abschiebung. Maxim Wecker, 30, bekannte sich im Southport Magistrates Court am Donnerstag schuldig, den Angriff auf Matthew Smith in den frühen Morgenstunden des 28. Oktober verübt zu haben.
Das Gericht hörte, dass Wecker Herrn Smith von hinten traf, nachdem dieser versucht hatte, in einen Kampf zwischen dem deutschen und einem anderen Mann in Surfers Paradise einzugreifen. Herr Smith traf nach dem Sturz mit dem Kopf auf den Bürgersteig, hörte kurz auf zu atmen und hatte mehrere epileptische Anfälle, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde.
Nachdem er einen Tag auf der Intensivstation verbracht hatte, erholte er sich wieder vollständig und sagte später auf Facebook, Wecker "hat fast einen stolzen Vater von seinen Söhnen getrennt".
Richterin Katherine McGinness verurteilte Wecker, einen ehemaligen deutschen Marine-Soldaten, zu zwei Jahren Gefängnis wegen des Verbrechens, setzte die 2-jaehrige Gefängnisstrafe allerdings sofort zur Bewährung aus.
Wecker hatte schon etwa acht Monate in Untersuchungshaft verbracht.
Es wird erwartet, dass Weckers Fall, der auf einem working holiday in Australien war, nun von der Einwanderungsbehörde bearbeitet wird, und er bald deportiert werden könnte.
Frau McGinness sagte, während die von Wecker verwendete Kraftanwendung "übertrieben, aber nicht grundlos" war, musste sie ein Strafmaß verhängen, das als Abschreckung wirken würde.
"Angriffe auf öffentlichen Plätzen nachts ... ist etwas, was man nicht tolerieren kann", sagte sie.
Weckers Rechtsanwältin, Laura Reece, sagte dem Gericht, dass ihr Klient den Kontakt mit seinem vierjährigen Sohn in der Haft verloren hatte und in der fraglichen Nacht deutlich provoziert worden war.
Sie sagte, Wecker sei vor dem Fausthieb, der Herrn Smith zu Boden warf, von einem der Männer, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, als "f *** ing Nazi" beschimpft worden.
"Das alles zeigt den schweren Preis, den Herr Wecker für sein Handeln bezahlt hat", sagte Reece dem Gericht.
Als er sich der Anklage für schuldig bekannte sagte Herr Wecker: "Ich möchte mich nur bei meinen Opfern entschuldigen".
