Fränkisches Städtchen lässt Neo-Nazis alt aussehen

Wunsiedel hatte genug vom Neo-Nazi-Tourismus, der jährlich Einzug hielt und startete die Initiative "Rechts gegen Rechts".

Bananas provided to neo-Nazi marchers in Wunsiedel, Germany

"My much!" - free bananas provided by Rechts Gegen Rechts to Neo-Nazi marchers in Wunsiedel, Germany. Source: Rechts gegen Rechts

In der oberfränkischen Kleinstadt lag jahrelang Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess beerdigt.

Selbst nachdem der Grabstein 2011 entfernt und der Leichnam exhumiert wurde, zog der Ort zahlreiche Neo-Nazis an.

Neo-Nazis bei einem Aufmarsch in Wunsiedel 2003
Neo-Nazis bei einem Aufmarsch in Wunsiedel (Getty Images Europe) Source: Getty Images Europe

2014 wurde die Initiative "Rechts gegen Rechts" in Leben gerufen.

Dabei werden die Aufmärsche der Neo-Nazis quasi gegen sie selbst verwendet: Für jeden Meter, den sie zurücklegen, spenden Bewohner und Geschäftsleute €10 ($14.80) an EXIT Deutschland, eine Initiative gegen rechtsextreme Gruppierungen.

Neo-Nazi marchers in Wunsiedel, Germany
(YouTube/Rechts gegen Rechts) Source: YouTube/Rechts gegen Rechts

Seither wurde das Modell auch in anderen Teilen Deutschlands und einem schwedischen Dorf umgesetzt, berichtet die New York Times.

Nazis coming to town? Here's a positive and creative response. #Resist pic.twitter.com/gcrHagYtJW

— Cleve Jones (@CleveJones1) August 16, 2017

Hier ist ein Video:

Für eine detaillierte Version klicken Sie bitte auf den englischen Artikel.

 


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By Alyssa Braithwaite




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