In der oberfränkischen Kleinstadt lag jahrelang Hitler-Stellvertreter Rudolf Hess beerdigt.
Selbst nachdem der Grabstein 2011 entfernt und der Leichnam exhumiert wurde, zog der Ort zahlreiche Neo-Nazis an.

2014 wurde die Initiative "Rechts gegen Rechts" in Leben gerufen.
Dabei werden die Aufmärsche der Neo-Nazis quasi gegen sie selbst verwendet: Für jeden Meter, den sie zurücklegen, spenden Bewohner und Geschäftsleute €10 ($14.80) an EXIT Deutschland, eine Initiative gegen rechtsextreme Gruppierungen.

Seither wurde das Modell auch in anderen Teilen Deutschlands und einem schwedischen Dorf umgesetzt, berichtet die New York Times.
Nazis coming to town? Here's a positive and creative response. #Resist pic.twitter.com/gcrHagYtJW
— Cleve Jones (@CleveJones1) August 16, 2017
Hier ist ein Video:
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