Das Angebot klingt großzügig, hat aber einen Haken. Die Objekte befinden sich zumeist in abgelegenen Gegenden und... der Putz bröckelt erheblich. Außerdem sollten Interessenten jünger als 40 sein und Spaß am Renovieren haben.
Was ist des Rätsels Lösung?
Die italienische Regierung will 103 leerstehende Burgen, Schlösser, Bahnhöfe, Leuchttürme und Landhäuser loswerden, die langsam aber sicher verfallen. Die neuen Besitzer, sollen also ihr eigenes Geld und ihre Arbeitskraft investieren, um aus den brach liegenden Ruinen, wieder echte Schmuckstücke zu machen.
Es gibt bei der Sache aber auch was zu verdienen, denn alle 103 Objekte liegen an historischen Wanderwegen und Fahradrouten. Wer also Talent hat, kann sich auch gleich eine neue Existenz als Kneipenwirt, Restaurateur oder Hotelier aufbauen.
Das italienische Ministerium für Infrastruktur und Transport hat sich diesen schlauen Plan ausgedacht und noch ist Zeit, sich zu bewerben.
Zögern sie nicht, denn schon Goethe schwärmte vom "Land, wo die Zitronen blühn" und "ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht".
