Die Australian Psychological Society (APS), die die Ehe für Alle befürwortet, hat eine Liste mit wertvollen Tipps erstellt. Die Auflistung soll Eltern, Lehrern und Erziehern helfen, das kontroverse Streitthema kindgerecht zu besprechen.
Es rät:
- Lasst Euer Kind wissen, dass es okay is, über die Ehe für Alle zu sprechen.
- Hört aufmerksam zu, um zu verstehen, was Euer Kind wirklich wissen will.
- Erklärt Eurem Kind, was LGBTI heisst.
- Lasst Euer Kind wissen, dass nicht alle Lebensgemeinschaften zwischen Mann und Frau sind.
- Sprecht mit Euren Kindern darüber, was Ehe für Alle in der Praxis bedeutet.
- Seid offen für andere Anschauungen. Nicht jeder WILL heiraten.
- Räumt auf mit Missverständnissen und Klischees, die Menschen ausgrenzen.
Das Australian Marriage Forum (AMF), das die Ehe für Alle ablehnt, ist auch aktiv. Es hat ganzseitige Zeitungsanzeigen veröffentlicht und spornt die Australier und ihre Kinder an, die Ehe für Alle beim Postal Survey abzulehnen.
Es begründet dies so:
- Ist es "Gleichberechtigung", wenn das Kind von Beginn weg keinen Vater hat?
- Ist es "Liebe"' wenn die natürliche Beziehung von der Mutter zum Kind fehlt?
- Ist es "tolerant", Gegner mit Anti-Diskriminierungsgesetzen mundtot zu machen?
- Ist es "richtig", die gleichgeschlechtliche Erziehung unsern Kindern aufzuzwängen?
- Ist es "ehrlich", darüber zu schweigen, was mit der Ehe passieren wird?
- Ist es wirklich "nötig", wo doch gleichgeschlechtliche Paare schon jetzt gleiche Rechte haben?

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