Auch über 20 Jahre nach ihrem Tod bleibt Leni Riefenstahl umstritten. Andres Veiels Dokumentarfilm beleuchtet ihre Rolle im NS-Regime anhand bislang unveröffentlichter Archivmaterialien aus 700 Kisten Nachlass – darunter private Filme, Briefe und Tonaufnahmen – und wirft einen neuen Blick auf die Selbstdarstellung der Regisseurin als „unpolitische Künstlerin“.
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Andres Veiels Film "Riefenstahl" wirft drängende Fragen auf: War Riefenstahl Mitläuferin oder gläubige Nationalsozialistin? Und wie trennscharf lässt sich künstlerische Genialität von ideologischer Verblendung abgrenzen?
Mit Blick auf aktuelle Formen von Propaganda und die Ästhetik der Macht zeigt Veiel, wie präsent Riefenstahls Bildsprache noch immer ist – und welche Verantwortung wir im Umgang mit ihr tragen.
Der Film läuft im Rahmen des German Film Festivals 2025 derzeit in Australien.
Disclaimer: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die in diesem Beitrag geäußerten Meinungen die persönlichen Ansichten der interviewten Person/des Gesprächspartners darstellen.





