Fotografie von Leni Riefenstahl (1902–2003), deutsche Filmregisseurin, Produzentin, Drehbuchautorin, Cutterin, Fotografin, Schauspielerin und Tänzerin. Riefenstahl blickt durch das Objektiv einer Großbildkamera, kurz bevor sie den Reichsparteitag 1934 in Nürnberg filmt. Aufgenommen im Jahr 1934. (Foto: Universal History Archive/Universal Images Group via Getty Images) Credit: Universal History Archive/Universal Images Group via Getty
Auch über 20 Jahre nach ihrem Tod bleibt Leni Riefenstahl umstritten. Andres Veiels Dokumentarfilm beleuchtet ihre Rolle im NS-Regime anhand bislang unveröffentlichter Archivmaterialien aus 700 Kisten Nachlass – darunter private Filme, Briefe und Tonaufnahmen – und wirft einen neuen Blick auf die Selbstdarstellung der Regisseurin als „unpolitische Künstlerin“.
Auch über 20 Jahre nach ihrem Tod bleibt Leni Riefenstahl umstritten. Andres Veiels Dokumentarfilm beleuchtet ihre Rolle im NS-Regime anhand bislang unveröffentlichter Archivmaterialien aus 700 Kisten Nachlass – darunter private Filme, Briefe und Tonaufnahmen – und wirft einen neuen Blick auf die Selbstdarstellung der Regisseurin als „unpolitische Künstlerin“.
Auch mehr als zwanzig Jahre nach ihrem Tod sorgt die Diskussion um die deutsche Filmemacherin Leni Riefenstahl weiterhin für Kontroversen. Ein neuer Dokumentarfilm von Andres Veiel, "Riefenstahl", hat diese Debatte erneut entfacht.
Andres Veiels Film "Riefenstahl" wirft drängende Fragen auf: War Riefenstahl Mitläuferin oder gläubige Nationalsozialistin? Und wie trennscharf lässt sich künstlerische Genialität von ideologischer Verblendung abgrenzen?
Mit Blick auf aktuelle Formen von Propaganda und die Ästhetik der Macht zeigt Veiel, wie präsent Riefenstahls Bildsprache noch immer ist – und welche Verantwortung wir im Umgang mit ihr tragen.
Disclaimer: Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die in diesem Beitrag geäußerten Meinungen die persönlichen Ansichten der interviewten Person/des Gesprächspartners darstellen.