Aber auch damals, zur Zeit des ersten Weltkriegs gab es schon Deutsch-Australier. Und was mit ihnen geschehen ist, besprechen wir in unserem 4. Programm mit Louise Anemaat, der Geschäftsführerin und Leiterin der Informationsdienste bei der State Library of NSW, in der immer mehr Artefakte zur Verfügung gestellt werden, die mit dieser Zeit zu tun haben, wie Fotos und Tagebücher der Deutschen und Österreicher, die während des 1. Weltkriegs in Australien in Internierungslager gesperrt wurden.
Diese Zeiten sind der Hintergrund für die schnelle Assimilation der Deutsch-sprachigen, die sogar oft ihre Namen änderten, um nicht aufzufallen - und diese Fragestellung der Assimilation der Deutschen und Nordeuropäer ist kaum im Geschichtsbewusstsein Australiens enthalten. Darüber und über die weitreichenden Auswirkungen könnte man durchaus ein Gespräch anfangen, sagt Louise Anemaat.


Frank Bungary und Otto Wortmann, zwei der im Ersten Weltkrieg in Australien internierten Deutschen "Enemy Aliens"

Im Internet kann man Auszüge der Tagebücher der Deutschen und Österreicher einsehen, die während des 1. Weltkrieges in Australien in sogenannten "Konzentrationslagern" interniert waren.
Wer mehr über dieses Thema nachlesen will, kann hier nachschauen:







