Mehr Angriffe, weniger Lebensraum: Warum Indonesiens Krokodilkonflikt eskaliert

Anwohner beobachten ein etwa vier Meter langes wildes Krokodil, das sich am 3. Februar 2022 am Ufer des Palu-Flusses in der Stadt Palu in der indonesischen Provinz Zentralsulawesi sonnt. Die wilden Krokodile, die den Fluss zu ihrem Lebensraum gemacht haben, ziehen beim Sonnenbaden häufig die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich und gelten als eine lokale Attraktion. Im Fluss leben Dutzende wildlebende Krokodile. Immer wieder kommt es zu Angriffen auf Anwohner. Die örtlichen Behörden konnten dem bislang nicht wirksam entgegenwirken, da es an Einrichtungen zur Unterbringung und Haltung eingefangener Krokodile fehlt. Source: NurPhoto / NurPhoto/NurPhoto via Getty Images
Indonesien verzeichnet weltweit die höchste Zahl von Krokodilangriffen auf Menschen. Experten sehen die Ursache jedoch nicht allein im Verhalten der Reptilien. Durch die fortschreitende Zerstörung von Mangrovenwäldern und Feuchtgebieten für Bergbauprojekte und Palmölplantagen verlieren viele Tiere ihren natürlichen Lebensraum. Die Folge: Begegnungen zwischen Menschen und Krokodilen nehmen zu – oft mit tödlichem Ausgang. Der Konflikt verdeutlicht, wie eng Umweltzerstörung, Artenverlust und die Sicherheit der Bevölkerung miteinander verbunden sind.
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By Barbara Barkhausen
Presented by Barbara Barkhausen
Source: SBS
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