Zwei Wochen Tennis-Spektakel haben einen krönenden Abschluss mit einem strahlenden Sieger hervorgebracht: Der Schweizer Rogerer Federer feiert mit dem fünften Sieg bei den Australian Open ein Traum-Comeback.
Nach 3:37 hochklassigen Final-Stunden hat Federer am Sonntagabend seinen langjährigen Rivalen Rafael Nadal in fünf Sätzen bezwungen - am Ende stand es 6:4 3:6 6:1 3:6 6:3.

"Das ist unglaublich", jubelte der 35-jährige Schweizer, "ein Meilenstein in meiner Karriere."
Seit 2012 hatte Federer kein Grand-Slam-Turnier mehr gewonnen. Im Vorjahr zwang ihn eine Meniskus-Verletzung zu einer sechsmonatigen Pause. Dass es beim Comeback in Melbourne gleich für den Titel reichen würde, erstaunte der Superstar selbst am meisten: "Ich wäre auch als Verlierer glücklich gewesen. Das Comeback war bereits perfekt, so wie es war."
Partynacht für Federer
Federer drehte nach dem Final-Triumph seine Ehrenrunden durch den Melbourne Park. Die Schweizer Fans waren in Massen gekommen, um ihren "Maestro" anzufeiern und später zu feiern. Federer selbst legte nach: "Wir haben hier viele Freunde gefunden und mit 30 oder 40 Leuten feiert es sich auch besser als alleine mit einem Glas Champagner." Wie seine Party-Pläne für die Finalnacht aussahen: "Wir werden feiern wie Rockstars..."
Liebes-Beziehung mit Australien
Federer gilt als großer Australien-Fan. Und die Australier lieben ihn: In fast zwei Jahrzehnten hat er sich im Melbourne Park zum Publikumsliebling gemausert. Als Jugendlicher wäre die Familie mit ihm fast nach Australien ausgewandert. Außerdem lernte er während der Olympischen Spiele in Sydney 2000 seine Frau Mirka kennen und lieben.
Mittlerweile ist die ganze Familie begeistert vom Land: Seine vier Kinder, hat Roger während der Australian Open erzählt, haben ihn angefleht, noch ein wenig länger zu bleiben.




