Eine geplante Auktion eines Neusser Auktionshauses hat weltweit Empörung ausgelöst. Hunderte Dokumente aus der NS-Zeit aus der Sammlung eines privaten NS-Forschers sollten versteigert werden – neben Judensternen, antisemitischen Propagandaplakaten, Gestapo-Karteikarten sowie Briefen von Holocaust-Opfern und Tätern. Nach massiver Kritik von Institutionen, Diplomaten und Politikern, darunter Polens Außenminister, sagte das Auktionshaus die Versteigerung kurzfristig ab. Der Vorgang wirft erneut Fragen über die moralische Verantwortung im Umgang mit solchen Objekten in Privatbesitz auf.
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