Heute laden wir sie ein uns auf eine Radtour durchs Ruhrgebiet zu begleiten - und dann noch an der Emscher entlang, der „Kloake Deutschlands. So hieß sie jedenfalls, bis die dreckige Industrie zu verschwinden begann. Seither ist man dabei das kleine Flüsschen, welches von Holzwickede bis in den Rhein läuft zu renaturieren und die Abwässer in Röhren unter die Erde zu verfrachten.
Alle drei Jahre wird nun entlang des gesäuberten Teils der Emscher eine Kunstausstellung veranstaltet, die sich thematisch auf die Verbindung von Natur und Industrie bezieht. Auf unserer Radtour besuchten wir die Objekte der Open Air Ausstellung und ließen uns von den überall strategisch platzierten Kunstscouts - meist Kunststudenten aus Dortmund - die verschiedenen Installationen erklären, auf die man klettern, denen man zuhören und in denen man teilweise sogar schlafen kann. Auch treffen wir einen ehemaligen Zechenarbeiter, der uns von den Auswirkungen der Wandlung des Ruhrgebiets für die Bevölkerung erzählt und einen Mitarbeiter der Emscher Gesellschaft, die für das Groß Projekt der Verlegung des Giftflusses unter die Erde zuständig ist.
Wer mehr wissen will kann nachschauen bei: http://www.eglv.de/wasserportal/startseite/
und http://www.emscherkunst.de




