100 Künstler aus 32 Ländern stellen ab sofort im Rahmen der "Triennial" Ausstellung in der National Gallery of Victoria bei freiem Eintritt aus. Unter ihnen auch zwei aus Deutschland. SBS hat sie getroffen.

Die aus der Nähe von Hamburg stammende Josephine Meckseper lebt seit über 20 Jahren in den USA.
Meckseper, die verschiedene Darstellungsformen benutzt, gilt als eine der wichtigsten zeitgenössischen Künstlerinnen, die mit Installationen arbeitet, weltweit.
Erstmals ist sie mit einigen ihrer Werken, nämlich drei, in Australien.

Die Vitrine "Las Meninas" greift die Bauhaus-Zeit während der Weimarer Republik auf.
Für einen 45-minütigen Dokumentarfilm, der ebenfalls in Melbourne zu sehen ist, hat Meckseper während der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump in Washington DC gedreht.
Ebenfalls zu Gast ist im Rahmen der Triennial-Eröffnung Timo Nasseri. Der Deutsch-Iraner arbeitet mit Installationen auf der Basis von mathematischen Formen.
Sein Werk aus der Serie "Epistrophy" besteht aus über 700 Spiegeln und hat, die viele andere von Nasseris Werken, Einflüsse aus der islamischen Kunst.





