Wir hören ein Gespräch mit dem deutschen Jazzmusiker Winni Bückmann, über seinen musikalischen Lebenslauf, und darüber, wie er den Covid-Blues mit einem kreativen Projekt besiegt hat. Mit Hilfe eines Zuschusses der Regierung hat er seine eigenen Kompositionen ausgearbeitet, diese im Studio von seinem Freund Bernward Müller mit seinen Musikerkollegen aufgenommen, und von dem ganzen Prozess ein Video gemacht.
Zeit seines Lebens Musiker, hat Winni Bückmann an der Hochschule für Musik in Münster klassische Gitarre und Kontrabass studiert, und danach selbst 40 Jahre lang Gitarrenunterricht gegeben. Schon als Teenager hat er in Bands mit verschiedenen Stilrichtungen gespielt. Vor allem Jazz, aber auch Rock oder sogar alte Schlager verarbeitet er - in jazzigen Versionen, in unterschiedlichen Besetzungen. Während der Covid Pandemie wurden die Konzerte natürlich immer spärlicher, bis sie zeitweise ganz aufhörten, und da hat er sich etwas Neues ausgedacht, nämlich sich endlich seinen eigenen Kompositionen zu widmen. Gleichzeitig hat die Regierung von NRW Fördergelder für 15 000 Künstler ausgeschrieben. Winnis Antrag, seine Musik im Studio (Sound Atelier von Bernward Müller) und befreundeten Musikern wie dem Schlagzeuger Jochen Welle und dem Saxophonisten Ansgar Elsner aufzunehmen, wurde angenommen.
Dokumentiert hat Gitarrist das alles nicht nur mit den Musikdateien, die mal eine CD werden sollen, und von denen wir einige in diesem Programm und auch dem 2. Teil hören, sondern auch mit einem Video, welches man im Internet anschauen kann.
Und zwar hier: Winnis Video





