Ernesto "Che" Guevara ist auch ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod eine wichtige, wenngleich kontroverse, Figur in Kuba und rund um die Welt. Der Argentinier wurde im Städchen La Higuera in Bolivien hingerichtet.
Kubas Präsident Raul Castro würdigte den Revolutionsführer in Santa Clara, wo Ches Rebellen die entscheidende Schlacht gewannen, die den Sieg der kubanischen Revolution besiegelte.
Dieser kubanische Mann sagt, der Geist von Che Guevara lebt bis heute fort.
"We hold him very close. We have him very near us always. We know what Che represents to Cubans, to Latin Americans and to the world. For us, it's a great honour to have his image on our chests and in our hearts."
1959 half Che Guevara seinem Mitstreiter Fidel Castro, die gehasste Armee von Fulgencia Batista zu zerschlagen. Es war eine Revolution, die 60 Jahre Kommunismus einleitete und die Beziehungen zu den USA bis heute massiv erschwert.
Guevara verliess Kuba 1966, um eine anti-amerikanische Rebellion im Dschungel Boliviens zu starten. Er sollte diesen Schritt nicht überleben.
50 Jahre danach, is Che noch immer ein Held vieler Menschen weltweit. Ches jüngster Bruder, Juan Martin Guevara, sagt, die Weltlage ist heute noch schlimmer als vor 60 Jahren.
"The inequality that existed when he was fighting is now greater today. The concentration of wealth and power is much more defined. Those marginalised communities for whom he fought are present greater than ever. That is to say that we are in need of some young Che, men and women, to once again become leaders to take up these fights and help us find a way forward."

Audio Quelle: Der offizielle deutsche Kinotrailer von "Che" (2008, mit Benicio del Toro)




