Laut Deutscher Umwelthilfe werden deutschlandweit 320.000 Pappbecher mit Plastikdeckeln verbraucht - pro Stunde. Das ergibt rund drei Milliarden pro Jahr.
Jeder, der einen Wegwerfbecher pro Tag verwendet, sorgt damit für über 10 kg Müll jährlich.
Viele deutsche Städte versuchen gegenzusteuern.
Eines der besten Beispiele ist Freiburg:
Die Stadt im Breisgau hat Kunststoffbecher eingeführt, die in 100 teilnehmenden Geschäften der Innenstadt bezogen - und auch wieder zurückgegeben werden können.
Mit Pfandsystem: Den zu bezahlenden Euro gibt es bei der Rückgabe wieder retour.
Die Becher werden von den Geschäften gewaschen und desinfiziert und können bis zu 400 Mal verwendet werden.
Teilnehmende Unternehmen erkennt man an grünen Stickern in den Schaufestern.
Auch die Uniklinik macht mit.
"Es ist nicht nur ein Freiburger Phänomen, dass in der Innenstadt immer mehr Pappbecher liegen und die Straßen vermüllen", sagt die Freiburger Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik laut "Badischer Zeitung".
In der Stadt in Baden-Württemberg landeten früher 12 Millionen Pappbecher pro Jahr im Müll. "80 Prozent des Problems sind nun gelöst", erklärt Stuchlik.
Viele deutsche Städte versuchen mit ähnlichen Initiativen dem Müllproblem entgegenzuwirken.
In München gibt es beispielsweise den "Munich Recup"
Wir finden - es ist Zeit für den MelbourneCup, also die Kaffeebecher-Version.
