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Dr. Jordan McSwiney ist Senior Research Fellow am Centre for Deliberative Democracy an der University of Canberra.
Er erklärte gegenüber SBS Examines, dass die aktuellen politischen Bedingungen — einschließlich der steigenden Lebenshaltungskosten, internationale Krisen, ein Terroranschlag an unseren Küsten und Dysfunktionen innerhalb der liberal-nationalen Koalition — das gute Abschneiden von One Nation begünstigen würden.
„Hätte ich je damit gerechnet, dass der Anstieg in den Umfragen so groß und schnell sein würde? Nein, nicht wirklich. Ich glaube nicht, dass das irgendjemand getan hat“, so Dr. McSwiney.
Laut einer aktuellen Umfrage hat One Nation jetzt mit 30 Prozent die meisten Wählerstimmen in Queensland — noch vor Labour mit 27 Prozent und der Koalition mit 23 Prozent.
Anfang Februar berichtete eine landesweite Newspoll-Umfrage, die von The Australian veröffentlicht wurde, dass die Partei 27 Prozent der Wählerstimmen hatte — hinter Labour mit 33 Prozent, aber deutlich vor der Koalition mit 18 Prozent.
Dem Vorsitzenden von One Nation in Westaustralien, Rod Caddies, zufolge ist der jüngste Erfolg der Partei das Ergebnis eines „perfekten Sturms“.
Eine vertraute Geschichte
Eine ähnliche Wendung ereignete sich 2016, als Pauline Hanson nach 18 Jahren wieder ins Parlament gewählt wurde. Dies geschah nach der Geiselnahme im Lindt-Café in Sydney.
McSwiney meint, Hanson sei „effektiv darin gewesen, sich in dieses Narrativ einzufügen... also nutze [sie] auch hier den Bondi-Diskurs, um über Dinge wie nationale Sicherheit und Einwanderung zu sprechen, die offensichtlich zentrale Themen seien, für die One Nation eine Menge Verantwortung trage“.
In dieser Folge von SBS Examins fragen wir: Warum steigt die Popularität von One Nation so rapide an?





