Heute hören wir den dritten und letzten Teil von Helga Prenzels Lebensgeschichte. Im ersten Teil erzählte sie uns wir von der Flucht aus Breslau im kalten Winter von 1945. Zehn Monate lange war die Familie unterwegs, bis sie sich schließlich in Norddeutschland niederließ. Im zweiten Teil hörten wir von ihrem Vater und seinen gewieften Aktionen, mit denen er die Familie im Krieg und bei der Flucht über Wasser hielt, von ihrer Ankunft in Bielefeld, wo sie ihren Mann kennenlernte, mit dem sie dann 1958 nach Australien auswanderte. Und dort setzen wir heute an. Es geht um die Organisation der Auswanderung, die Überfahrt auf dem Schiff, die ersten Monate hier in den Flüchtlingslagern, die auch nicht so einfach waren, und dann darum, wie die Familie sich in der Nähe von Wollongong ansiedelte, da der Vater Arbeit im dortigen Stahlwerk fand. Dort, an der Küste im Süden von NSW baute die Familie mehrere Häuser um, und wuchs und gedieh, so dass Helga nun 4 Kinder, 8 Enkel und 10 Urenkel um sich hat, die alle in der Nähe wohnen.
Das erste Mal am Strand in Australien 1958

Das Schönste in meinem Leben: Meine Tochter

Helga Prenzel beim Hausumbau in der Nähe von Wollongong

Die Prenzels haben immer gern gefeiert: mit der Familie

oder mit Freunden im Deutschen Club

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