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From crisis to opportunity: Can the fuel crisis help us to achieve the mobility transition?

Melbourne is already well on the way to making cycling more attractive, here with the newly built Dynon Road Bridge for pedestrians and cyclists. Source: AAP / JOEL CARRETT/AAPIMAGE
Filling up your car with petrol has become a financial burden for many. The Australian government has aken steps to curb fuel prices for now, but is that enough? Or is this crisis also an opportunity to fundamentally rethink our dependency on cars? We spoke with mobility expert Johanna Reinhardt. She is an expert on new mobility and researches at the University of Melbourne on the social effects of new transport technologies.
Julia Grewe: Wir befinden uns in einer Kraftstoffkrise. die Reserven zu schützen, hat die australische Regierung nicht nur einen Vier Phasen Plan erarbeitet, sondern auch praktische Tipps herausgegeben, wie wir Benzin sparen können. Ist das deiner Meinung nach der richtige Ansatz oder sollten wir nicht eher an
einen Umstieg weg vom Auto denken? Also Stichwort Mobilitätswende.
Johanna Reinhard: Ich glaube, das hängt immer davon ab, wie man den Status quo bewertet. Und es ist ja so, also ich bin ja von Berlin nach Melbourne gezogen vor knapp vier Jahren und da sieht man natürlich sehr stark, dass Australien viel autoabhängiger ist als Deutschland. Und deswegen von dem Denken her würde ich
immer sagen, dass es hier eine Mobilitätswende braucht, aus unterschiedlichen Gründen. Erstmal ist es Diese Autoabhängigkeit führt immer dazu, dass viele Leute nicht teilhaben können. Also alle Leute, die nicht Auto fahren können, das sind ältere Menschen, das sind aber auch natürlich Kinder,
Menschen mit Behinderung, die werden sowieso ausgegrenzt und solche Möglichkeiten. Das ist natürlich jetzt eine große Herausforderung mit der Verkehrskrise aufgrund der Knappheit. Aber es gibt auch immer dadurch die Möglichkeit, dass man was verändert. Und das hoffe ich, dass das jetzt genutzt wird.
Julia Grewe: Du hast ja jetzt die Erfahrung in Berlin gemacht, da wurde die Mobilitätswende ja aktiv forciert. Kannst du vielleicht einschätzen, ob das auch eine Möglichkeit für australische Städte wäre?
Johanna Reinhard: Ja, genau. Also ich habe, wie du ja gerade erwähnt hast, ich habe so zwischen 2015 bis 2022 oder so in Berlin gearbeitet, erst für die Stadt Berlin oder eine städtische Agentur und dann in der Industrie für neue Mobilitätsanbieter. Und in Berlin war damals schon der große Fokus, dass man probiert
hat, durch neue Mobilitätslösungen wie Carsharing, aber auch aktiver Mobilität, Fahrradfahren und dann auch den neuen Fahrradsharing angeboten, dass man eben den Leuten den Umstieg vom privaten PKW erleichtert. Und das ist auf jeden Fall was, was man in Melbourne zum Beispiel oder in den großen
anderen Städten, Sydney auch, wo die Fahrradinfrastruktur da ist, pushen sollte. Und da merkt man aber hier, dass es noch ein sehr großer kultureller Unterschied ist. Also ich finde, in einigen großen Städten sind ja die öffentlichen Verkehrsangebote gut ausgebaut, aber im regionalen Bereich ja
bisher sehr, sehr wenig. Und da ist man einfach aufs Auto angewiesen. Und die Fahrradinfrastruktur ist natürlich eine andere Diskussion. Und da merkt man auch, dass das Fahrrad hier noch gar nicht richtig gut geht, kulturell verankert ist als Transportmittel.
Julia Grewe: Aber das erlebt ja jetzt gerade einen Boom. Also die E Bike Verkäufer, die verzeichnen gestiegene Absatzzahlen.
Johanna Reinhard: Ja, total. Also im Vergleich, wo wir waren, ist es so, dass die Fahrradindustrie in Australien, und ich habe ja erwähnt, ich arbeite selber bei einem E Bike Leasing Anbieter, der heißt Luck Carry, der auch in Melbourne, Sydney und Brisbane vor Ort ist, wo man sich E Bikes und E Cargo Bikes leihen
oder auch kaufen kann. Und wir sehen total, dass es ganz großes Interesse gibt. Also es gibt in den Innenstädten vor allem großes Interesse, auf das Fahrrad umzusteigen. Es gibt auch mehr oder weniger Fahrradinfrastruktur, die muss natürlich noch besser ausgebaut werden, aber die ist teilweise ja
schon gut vorhanden. Aber es ist trotzdem ein kleiner Prozentteil. Also wenn ich, ich habe den genauen Modus Split nicht im Kopf, aber ich glaube in Melbourne liegt er bei die oder unter fünf Prozent von den Menschen, die Fahrrad fahren. Als Vergleich in Berlin, und Berlin ist jetzt keine
Fahrradstadt, also da gibt es Städte, wo noch mehr Menschen Fahrrad fahren, liegt der glaube ich bei den 15 bis 20 Prozent. Also es kommt langsam, aber wir wünschen uns da mehr Unterstützung von der Regierung, dass eben Fahrrad auch mehr gesehen wird. Ein Verkehrsmittel, das accessible ist. Also man
kriegt ein Fahrrad, ohne viel Geld haben zu müssen und alle Menschen, denen das körperlich möglich ist, können Fahrrad fahren und die natürlich auch viel nachhaltiger ist, also was die Umweltbeeinträchtigung angeht und
Julia Grewe: für den Nutzer ist das ja auch viel gesünder.
Johanna Reinhard: Ja, absolut. Also das Thema E Bike ist ja schon längerer Trend jetzt. Und ich glaube, in Deutschland hat mittlerweile, also werden mehr E-Bikes verkauft als normale Fahrräder, weil man auch gemerkt hat, dass das E Bike dazu führt, dass noch mehr Menschen Fahrrad fahren können. Also Menschen, denen
Fahrradfahren vorher zu schwer war, aus körperlichen Gründen, aber auch je nach Topografie von Städten. Also in Sydney ist es teilweise ohne E Bike schwierig, die ganzen Berge hoch und runter zu fahren und da bietet das E Bike eine total tolle Möglichkeit, mehr Leute zum Fahrradfahren zu bewegen.
Man kann auch zum Thema, Stichwort Lastenfahrräder, man kann auch seine Kinder oder Cargo transportieren. Also es ist eine ganz tolle Möglichkeit, mehr Zugang zum Thema Fahrrad zu schaffen. Und es ist so, dass da jetzt auch mehr passiert. Also es gab jetzt ja auch mehr in den unterschiedlichen
Staaten hier Parliamentary Inquiries, wo diskutiert wird, dass E Bike noch gefördert werden kann. Aber es ist auch so, dass die Diskussionen uns auch nicht immer helfen. Also es ist zum Beispiel so, dass in Australien in den letzten Jahren keine richtigen Importkontrollen ausgeführt wurden, sodass
jegliche Fahrräder hier importiert wurden, die teilweise nicht sicher waren. Also das ist dann wieder eine andere Diskussion, wo wir uns generell einfach wünschen, dass das Fahrrad besser angesehen wird als Transportmittel. Und das würde dann der Mobilitätsfinde in Australien total helfen. Man darf
aber nicht vergessen, das ist auch eine Innenstadtdiskussion. Also wenn man ganz auf dem Land arbeitet und da pendeln muss, dann wird einem das Fahrrad nur teilweise helfen.
Julia Grewe: Ja, da gibt es also auf vielen Ebenen noch einiges zu tun. Jetzt haben ja einige Staaten, wie zum Beispiel Victoria und Tasmanien, die Preise oder die Kosten für die öffentlichen Verkehrsmittel komplett gestrichen. Also in Victoria bis in den Mai hinein und für den Rest des Jahres kostet es nur die
Hälfte und Tasmanien hat auch bis Ende Juni die Preise komplett gestrichen. Hilft das, denkst du auch bei der Mobilitätswende oder ist das mehr Kosmetik?
Johanna Reinhard: Also ich finde mehr öffentlichen Verkehrsmittel immer erstmal besser und dass das jetzt umsonst ist und so in der öffentlichen Diskussion wird hoffentlich dazu führen, dass mehr Leute das auch ausprobieren und merken, eigentlich brauche ich mein Auto gar nicht, wenn ich eine gute Anbindung habe. Und
deswegen finde ich das erstmal gut. Was ich auch gut finde, ist, dass es so schnell ging. Und wenn ich das im Vergleich zu Deutschland sehe, wo oft, ja ich weiß nicht, ob mittlerweile irgendwas passiert ist, aber wo so lange diskutiert wird, bis Maßnahmen umgesetzt werden werden, finde ich das
beeindruckend, wie schnell das jetzt ging. Es ist aber so, dass das natürlich nur den Leuten hilft, die eine öffentliche Verkehrsanbindung haben. Also wenn ich selbst in Melbourne, wo ich jetzt wohne, daran denke, dass viele Stadtteile nicht richtig angebunden sind, vor allen Dingen in Melbourne
Westen, dann bringt das den Leuten natürlich gar nichts. Also das wird in dem Sinne dann den Transport disadvantage noch vergrößern. Aber trotzdem will ich sagen, dass es eine gute Maßnahme ist. Es reicht halt nicht, es wird nicht alle Leute betreffen und vor allem die nicht in der Innenstadt wohnen
oder weiter draußen, die haben dann natürlich erstmal gar nichts von.
Julia Grewe: In einigen der Staaten und Territorien hat die Schule jetzt wieder angefangen nach den Osterferien und der Autoverkehr, der soll jetzt auch wieder ordentlich zunehmen. Also Stichwort Elterntaxi. Was kann man denn als Eltern machen? Also welche Rolle spielt dieses Verhalten in der Gesamtproblematik
und was könnte man verändern?
Johanna Reinhard: Also das Thema Elterntaxi ist ein Phänomen, das wir in ganz vielen Ländern in der Welt sehen, dass das immer mehr zunimmt und Kinder immer weniger zu Fuß zur Schule laufen oder mit dem Fahrrad fahren. Stichwort aktive Mobilität. Und das ist problematisch aus unterschiedlichen Gründen. Also erstmal
ist das so, dass das für Kinder ganz wichtig ist und in der Grundschule das auch möglich ist, weil die Grundschule, da hat man ja ein Einzugsgebiet und deswegen ist das normalerweise so nah an einem Zuhause, dass man dorthin laufen könnte oder mit dem Fahrrad fahren könnte. Und das ist für Kinder
total wichtig, eigenständig zu werden, durch ihre Nachbarschaft besser kennenzulernen. Das ist eine viel sozialere Art sich zu bewegen und dann natürlich die gesundheitlichen Aspekte dazu und die Umweltaspekte. Und in Australien ist das so, dass das Elterntaxi ja sehr stark verbreitet ist und das
eher eine Ausnahme ist, wenn Kinder sich aktiv zur Schule bewegen. Es ist seit langem Thema, dass man das verbessern möchte Und ich kenne viele Council in Australien, die auch Programme machen wollen, die aktive Mobilität zu fördern. Wir selber, über jetzt meine Rolle bei Luck Carry haben mit
unterschiedlichen Council in Melbourne und Sydney zusammengearbeitet, Eltern dabei zu unterstützen, mit ihren Kindern, zum Beispiel mit einem elektrischen Lastenfahrer zur Schule zu fahren. Und da haben wir das waren so Testversuche, wo dann die Eltern für einen gewissen Zeitraum ein Fahrrad umsonst
oder zu einem reduzierten Preis bekommen haben, denen erstmal diesen Einstieg zu ermöglichen. Und da haben wir gesehen, dass total großes Interesse besteht. Diese Programme wurden total gut angenommen und dass es auch hilft, wenn man sieht, dass andere Eltern das machen, dass man eben nicht die
einzige Person ist, die seine Kinder zur Schule fährt oder auch alleine losschickt. Und je mehr Kinder, desto mehr verbreitet sich dann so ein Phänomen. Und ein ganz tolles Beispiel finde ich auch immer der Walking Bass. Ich weiß nicht, ob du den kennst, aber das ist sozusagen eine Initiative, wo
die Kinder gemeinsam zur Schule gehen, sich abholen und sozusagen eine Maße bilden, sich auch ein bisschen mehr zu schützen durch Sichtbarkeit. Also wenn viele Kinder auf einmal gehen, dann schützen sie sich dadurch und werden hoffentlich auch sichtbar im Straßenverkehr, weil das ist immer ein
Problem, vor allem mit der Größe der Autos. Man kennt es ja selber. Also die Kinder sind nicht unbedingt sehr sichtbar und das sind so Programme, wo ich merke, dass hier auch was passiert und die mich dann auch immer ganz glücklich machen zu sehen, wenn wir wieder Kinder auf der Straße haben, die
dann zur Schule laufen oder Fahrrad fahren.
Julia Grewe: Wenn wir jetzt aus dieser Krise was lernen wollen, die hat ja vielleicht auch etwas Gutes. Was wären deiner Meinung nach die wichtigsten ersten Schritte, uns dauerhaft weniger abhängig vom Auto zu machen?
Johanna Reinhard: Also erstmal diese Abhängigkeit zu realisieren? Ich finde, man gewöhnt sich dann ja so ans Autofahren, wenn man denn selber überhaupt die Möglichkeit hat, das heißt erstmal gesellschaftlich zu realisieren, wie autoabhängig wir sind und und jetzt kommt ja der Umstieg auf die elektrischen Autos, das
heißt die Abhängigkeit von Diesel und Sprit wird dann hoffentlich weniger, aber das wird nicht das Thema Mobilitätswende ändern und sein eigenes Verhalten zu überprüfen und schauen, habe ich denn eine Möglichkeit umzusteigen, ist immer eine Maßnahme, das auszuprobieren und auch zu verstehen, dass
das einen persönlichen Mehrwert hat. Was das Thema Geld jetzt ist natürlich ein großes Thema mit Lebenskosten, also Geld und Gesundheit angeht, aber auch die Zeit für andere Dinge zu nutzen und vor allen Dingen auch für andere Gruppen, die nicht ein Auto nutzen können, also Kinder, ältere Menschen,
Menschen mit Behinderung, da vergisst man total, dass die in einem autoabhängigen System ja gar nicht sich richtig frei bewegen können. Das heißt, das zu realisieren und zu realisieren, dass es schon Alternativen gibt und es aber auch noch mehr braucht, das ist dann die politische Umsetzung, ist für
mich das Wichtigste. Und ich finde in diesen Krisen, ich denke dann immer, ich weiß nicht, ob du mal die Bilder gesehen hast aus den ERN, ich war da noch nicht geboren, aber als da die Ölkrise war, da gab es ja den autofreien Sonntag in Deutschland. Und wenn man sich da die Fotos anguckt, wie die
Menschen die Straßen zurückerobert haben, also nicht nur, es gibt natürlich auch die Fotos von den Autobahnen, aber die Innenstädte zurückerobert haben und dann auf den Straßen einfach mit den Fahrrädern mit den Rollstuhlfahren und sonst was gefahren sind, zu realisieren, dass das etwas ist, was wir
ändern können. Das ist, glaube ich, ganz wichtig. Und in dem Sinne hilft uns dieser Diskurs jetzt auch zu verstehen, dass wir abhängig sind und zu verstehen, dass es Alternativen gibt. Das finde ich total wichtig und auch hilfreich.
Julia Grewe: Ja, und vielleicht schaffen wir dann ja den Umstieg ein bisschen schneller, als wer als gedacht, als das möglich gewesen wäre ohne diese Kraftstoffkrise.
Johanna Reinhard: Ja, auf jeden Fall. Und auch das jetzt nicht nur zu sehen als Krise, sondern auch als Chance, finde ich auch immer wichtig. Und ich denke da gerne an Paris. Paris ist ja eine Stadt, die auch viel diskutiert, aber die in den letzten zehn Jahren sich sehr stark verändert. Also wenn man jetzt nach
Paris kommt, dann sieht man eine sehr grüne Innenstadt, wo sehr viel Fahrrad gefahren ist und da wird sehr viel drüber geschrieben und diskutiert, weil Paris eine absolute Autostadt war, auch kulturell. Und sich das verändern kann und das zu verstehen, dass es diese Änderungen geben kann und dass es
in dem Sinne, ich will jetzt nicht sagen, dass es einfach war, aber dass es möglich ist und dass das auch nicht nur mit Geld zu tun hat. Das ist etwas, was irgendwie zeigt und ein bisschen Hoffnung gibt, dass man es auch in anderen Städten schaffen kann, die sehr autoabhängig sind.
Julia Grewe: Ja, und das eben in den Köpfen der Menschen dieses Umdenken stattfindet.
Johanna Reinhard: Genau, also ich habe hier den Begriff oft gehört, in Australien versteht man Fahrräder noch als Toys und not tools. Und ich verstehe das jetzt total, weil als ich hier hingekommen bin, ich fahre mit meinem Fahrrad, also ich fahre immer nur Fahrrad, ich habe auch ein E Bike und da konnte ich das noch
nicht so genau verstehen. Aber Fahrräder werden hier hauptsächlich erstmal wahrgenommen als Toys, also als Rennräder und Mountainbikes am Ende. Und dass das ein Verkehrsmittel ist für ganz viele Menschen oder sein kann. Dieses Verständnis hier kulturell zu schaffen, das ist, glaube ich, was, was uns
total helfen könnte und wo man noch viel dran machen kann. Und das kann die Politik natürlich in ganz vielen Maßnahmen unterstützen. Da wäre zum Beispiel alleine Kampagne, Fahrradfahren würde ganz viel bringen, glaube ich. Also die Menschen, es gibt Interesse, die Menschen wollen umsteigen, sie
müssen oft so ein bisschen geschubst werden, Dinge auszuprobieren und dann ist es natürlich wichtig, dass sie sich sicher fühlen. Und für diese Sicherheit brauchen wir eine Fahrradinfrastruktur. Aber genau das Gleiche ist bei den Gehwegen auch. Also wenn ich jetzt mit meinem Sohn, der hat gerade die
Grundschule angefangen, wenn wir zur Schule laufen, muss man sehr aufpassen, dass da kein Auto rückwärts auspackt und das Kind überrollt. Also sichere Infrastruktur, dass die Menschen sich sicher fühlen, ist wichtig. Aber gleichzeitig auch, das merkt man einfach, wenn mehr Kinder oder Menschen
generell laufen und Fahrrad fahren. Diese Sichtbarkeit führt auch dazu, dass wir das Autos als Verkehrsteilnehmer auch lernen, dass sie mehr aufpassen müssen. Und ich glaube, dann setzt sich was in Gang, das dann von ganz alleine kommt und kulturell für diese Veränderung beiträgt. Aber ja, je mehr
ist immer besser.
Julia Grewe: Johanna Reinhard, vielen Dank für dieses interessante Gespräch.
Johanna Reinhard: Dankeschön.



